Kurz erklärt

Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei – auch der Atemwege. Vitamin C, D, Zink und Selen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Vitamin C, E, Zink und Selen schützen die Zellen vor oxidativem Stress.

Rund 20.000 Mal am Tag atmest du ein und aus – bei jedem Atemzug strömt mit, was gerade in der Luft liegt: Staub, Kälte, trockene Heizungsluft, im Winter dazu jede Menge Viren. Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei – auch der Atemwege. Vitamin C, D, Zink und Selen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Vitamin C, E, Zink und Selen schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Das ist die nährstoffliche Basis, mit der du deine Atemwege durch die kalte Jahreszeit bringst.

Deine Atemwege sind kein passiver Schlauch, sondern ein aktives Schutzsystem – mit Schleimhaut, Flimmerhärchen und einem Immunsystem, das hier besonders wachsam ist. In diesem Ratgeber bekommst du den vollständigen Überblick: welche Nährstoffe deine Schleimhäute und dein Immunsystem nachweislich unterstützen, welche Pflanzen traditionell dazugehören und wie du deinen Bedarf über Ernährung und gezielte Ergänzung deckst. Direkt und auf den Punkt – ohne Umwege.

Deine Schleimhäute: die erste Verteidigungslinie

Innen sind deine Atemwege komplett mit Schleimhaut ausgekleidet – deiner ersten Barriere gegen alles, was du einatmest. Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Auch Riboflavin (Vitamin B2), Niacin (Vitamin B3) und Biotin tragen zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Vier Nährstoffe mit demselben Auftrag: deine Schleimhäute intakt und funktionsfähig zu halten.

Immunsystem & Zellschutz: die Nährstoffe, die zählen

Gerade in der Erkältungszeit ist ein gut versorgtes Immunsystem entscheidend. Diese Nährstoffe leisten dafür einen belegten Beitrag – und sind damit die beste Grundausstattung, die du selbst in der Hand hast:

  • Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin E schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.

Wichtig für die Einordnung: Das ist die Immunfunktion ganz allgemein – nicht das Verhindern oder Behandeln einer Erkältung oder Atemwegserkrankung im Speziellen.

Thymian, Eukalyptus & Co.: traditionelle Pflanzen für die Atemwege

Neben den Vitaminen gehören einige Pflanzen seit Generationen zum Hausmittel-Repertoire der kalten Jahreszeit. Für sie existiert aktuell keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage nach EU-Recht – deshalb sprechen wir hier bewusst von Tradition, nicht von Wirkung:

  • Thymian: Küchen- und Heilkraut mit langer Verwendungstradition, reich an ätherischen Ölen.
  • Eukalyptus: bekannt aus der traditionellen Anwendung, mit seinem charakteristischen ätherischen Öl.
  • Salbei: traditionell im Hals-Rachen-Bereich genutzt.
  • Isländisch Moos & Malve: traditionell verwendete Pflanzen mit Schleimstoffen.
  • Lungenkraut: eine alte Heilpflanze, deren Name selbst auf ihre traditionelle Verwendung verweist.

So funktioniert dein Schutzsystem in Lunge und Atemwegen

Sobald die Tage kürzer und die Räume überheizt werden, rückt ein Körperbereich in den Fokus, den du sonst kaum bewusst wahrnimmst: deine Atemwege. Sie sind ein aktives System, kein passiver Schlauch: Eine feuchte Schleimschicht fängt Fremdstoffe ab, und Millionen feiner Flimmerhärchen transportieren sie wie ein Förderband nach oben, wo sie abgehustet oder geschluckt werden. Dieses „mukoziliäre" Zusammenspiel funktioniert am besten, wenn die Schleimhaut intakt und feucht bleibt – genau hier setzen Vitamin A und die B-Vitamine an.

Trockene Heizungsluft, Rauch oder zu wenig Flüssigkeit bremsen diesen Selbstreinigungsmechanismus spürbar aus – und genau das passiert im Winter besonders oft, wenn du mehr Zeit in beheizten Räumen verbringst. Ausreichend trinken und feuchte Raumluft bringen dann oft genauso viel wie eine Kapsel. Am besten kombinierst du beides: eine gute Nährstoffversorgung und ein Umfeld, das deine Schleimhäute nicht zusätzlich austrocknet.

Was die Forschung aktuell untersucht

Dass Vitamin C, D, Zink und Selen zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen, ist wissenschaftlich gut abgesichert. Aktiv erforscht wird, welche Rolle eine gute Versorgung in Zeiten erhöhter Belastung spielt und wie der Vitamin-D-Spiegel mit der Immunfunktion zusammenhängt. Ehrlich eingeordnet: Ein Nährstoff ist kein Schutzschild gegen Infekte, und wer bereits gut versorgt ist, „boostet" sein Immunsystem nicht durch noch mehr davon. Sinnvoll ist, einen tatsächlichen Mangel oder erhöhten Bedarf gezielt auszugleichen – zum Beispiel Vitamin D im Winter.

Nahrungsquellen: wo du die Nährstoffe findest

Einen großen Teil deines Bedarfs deckst du ganz einfach über die Ernährung:

  • Vitamin C: Paprika, Beeren, Zitrusfrüchte, Hagebutte, Brokkoli.
  • Vitamin A / Beta-Carotin: Leber, Eier, Karotten, Süßkartoffel, Grünkohl.
  • Zink: Fleisch, Käse, Haferflocken, Kürbiskerne.
  • Selen: Paranüsse (in Maßen), Fisch, Eier.

Vitamin D ist die Ausnahme: Es steckt nur in wenigen Lebensmitteln wie fettem Fisch oder Eiern – deine Hauptquelle ist Sonnenlicht. Genau deshalb wird es in den sonnenarmen Monaten schnell zum Thema.

Einnahme & Dosierung: so holst du das Beste raus

Nährstoffe wirken am besten, wenn du sie klug einsetzt. Ein paar einfache Regeln machen den Unterschied:

  • Vitamin D checken: In den sonnenarmen Monaten ist der Spiegel bei vielen Menschen niedrig. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist und in welcher Höhe, zeigt am zuverlässigsten dein Blutwert – so ergänzt du gezielt statt auf gut Glück.
  • Zink verträglich einnehmen: Am besten zu einer Mahlzeit – ob als Lutschtablette oder Kapsel ist Geschmackssache. Achte auf ein ausgewogenes Kupfer-Verhältnis, gerade bei regelmäßiger Einnahme.
  • Vitamin C über den Tag verteilen: Da es wasserlöslich ist, bringt eine über den Tag verteilte Zufuhr mehr als eine einzelne große Portion.
  • Clever kombinieren: Vitamin C und Zink lassen sich problemlos zusammen einnehmen – eine naheliegende Kombination gerade in der Erkältungszeit.

Ehrlich eingeordnet: der größte Hebel für deine Atemwege

Bei aller Nährstoff-Power einmal ehrlich: Ein Faktor stellt jede Kapsel in den Schatten – Nichtrauchen. Kein Vitamin und kein Extrakt gleicht das aus. Direkt danach folgen saubere, feuchte Raumluft, regelmäßiges Lüften, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Trinken und eine gemüsereiche Ernährung, die dich nebenbei mit Vitamin C, Beta-Carotin, Zink und Selen versorgt.

Nahrungsergänzung sinnvoll einzusetzen heißt: eine echte Lücke schließen – etwa Vitamin D im Winter – statt zu erwarten, dass ein Präparat schädliche Gewohnheiten ausgleicht. Beides zusammen, gute Gewohnheiten und gezielte Nährstoffe, bringt dich am weitesten. So einfach ist die Formel, und so ehrlich sagen wir sie dir auch.

Passende Produkte von Scheunengut

Für eine gezielte Versorgung findest du bei uns laborgeprüftes Vitamin A und Vitamin C sowie eine breite Auswahl an Immunsystem-Präparaten mit Zink, Selen und Vitamin D. Interessierst du dich für die traditionell genannten Pflanzen, wirf einen Blick in unser Thymian-Sortiment. So findest du das Präparat, das zu deinem Bedarf passt.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Nährstoffe sind für die Atemwege relevant?

Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei – dazu zählen auch die der Atemwege. Vitamin C, D, Zink und Selen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Vitamin C, E, Zink und Selen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen ist die solide Basis für die kalte Jahreszeit.

Hilft Vitamin C bei Erkältungen?

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei – das ist belegt und der Grund, warum sich eine gute Versorgung lohnt. Eine Erkältung verhindert oder heilt es aber nicht: Kein einzelner Nährstoff ist ein Schutzschild gegen Infekte. Gerade bei erhöhtem Bedarf macht eine gezielte Zufuhr trotzdem Sinn.

Was ist mit Thymian, Eukalyptus oder Salbei für die Atemwege?

Diese Pflanzen haben eine lange Anwendungstradition in Küche und als Hausmittel. Einen wissenschaftlich nachgewiesenen Effekt auf die Atemwege gibt es dafür bislang nicht – deshalb nennen wir sie dir ehrlich als das, was sie sind: bewährte Tradition, kein Ersatz für Vitamin A, C, D, Zink oder Selen.

Kann ich Vitamin C und Zink zusammen einnehmen?

Ja, Vitamin C und Zink lassen sich problemlos kombinieren – eine naheliegende Wahl gerade in der Erkältungszeit, da beide zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen.

Reicht eine ausgewogene Ernährung, oder sollte ich zusätzlich ergänzen?

Vitamin C, Vitamin A, Zink und Selen lassen sich über eine bunte, ausgewogene Ernährung gut abdecken. Die Ausnahme ist Vitamin D: Da die Hauptquelle Sonnenlicht ist, reicht die Ernährung in den sonnenarmen Monaten bei vielen Menschen nicht aus. Am sinnvollsten ergänzt du gezielt dort, wo dein Blutwert oder dein Bedarf tatsächlich eine Lücke zeigt – nicht auf Verdacht.

Wann sollte ich mit Atemwegsbeschwerden zum Arzt?

Bei Atemnot, pfeifender Atmung, anhaltendem oder blutigem Husten, Fieber oder Engegefühl in der Brust gehörst du zum Arzt – genauso bei chronischen Atemwegserkrankungen, die grundsätzlich ärztlich behandelt werden. Nahrungsergänzung ist dafür kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Basis für die Zeit dazwischen.

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Gesundheitshinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei gesundheitlichen Beschwerden, in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei der Einnahme von Medikamenten halte bitte Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. So entstehen unsere Ratgeber →

Quellen

  1. Vitamin D | DGE — Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
  2. Referenzwert Zink | DGE — Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
  3. Vitamin C - erstaunlich gesund? — Verbraucherzentrale, 2025
  4. Mehr Zink bei Erkältungen? — Verbraucherzentrale
  5. Maximum levels for vitamins and minerals in food supplements and fortified foods — Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2021
Scheunengut Redaktion