OPC zählt zu den beliebtesten pflanzlichen Antioxidantien in der Nahrungsergänzung. Gewonnen wird es vor allem aus Traubenkernen und der Rinde der französischen Meereskiefer (Pinienrinde). Dieser Ratgeber erklärt sachlich, was OPC ist, welche Quellen es gibt, warum es häufig mit Vitamin C kombiniert wird und worauf du bei der Qualität achten solltest.
Zur Einordnung: OPC sind sekundäre Pflanzenstoffe. Für sie sind in der EU derzeit keine gesundheitsbezogenen Angaben (Health Claims) zugelassen. Wir beschreiben Herkunft, Eigenschaften und Qualität neutral. Aussagen zu Vitamin C beziehen sich ausschließlich auf das Vitamin.
Das Wichtigste in Kürze
- OPC steht für „oligomere Proanthocyanidine“ – eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe (Flavonoide).
- Hauptquellen sind Traubenkerne und Pinienrinde (Meereskiefer).
- OPC wird oft mit Vitamin C kombiniert; Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
- Auf den standardisierten OPC-Gehalt (z. B. 95 %) und die Quelle achten.
Was ist OPC?
OPC ist die Abkürzung für oligomere Proanthocyanidine – eine Untergruppe der Flavonoide und damit der sekundären Pflanzenstoffe. Sie kommen natürlicherweise in vielen Pflanzen vor, besonders konzentriert in Traubenkernen und in der Rinde bestimmter Kiefern. In der Nahrungsergänzung werden sie als konzentrierter Extrakt angeboten.
Die wichtigsten Quellen: Traubenkern & Pinienrinde
Zwei Quellen dominieren den Markt:
- Traubenkernextrakt: die klassische, gut untersuchte OPC-Quelle.
- Pinienrinde (französische Meereskiefer): ebenfalls ein sehr OPC-reicher Rohstoff, oft als konzentrierter Extrakt (z. B. 25:1).
OPC & Vitamin C – warum die Kombination?
Viele OPC-Produkte enthalten zusätzlich Vitamin C – so auch unser Präparat. Der Grund ist naheliegend: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Diese Aussagen beziehen sich auf das enthaltene Vitamin C. So ergänzen sich Pflanzenstoff und Vitamin sinnvoll in einem Produkt.
OPC-Gehalt, Dosierung & Einnahme
Entscheidend ist nicht die reine Extraktmenge, sondern der standardisierte OPC-Gehalt (häufig 95 %). Unser OPC aus französischer Meereskiefer mit 95 % OPC und Vitamin C ist genau darauf ausgelegt. OPC wird oft auf nüchternen Magen eingenommen und idealerweise nicht direkt mit Milch kombiniert, da Milcheiweiß Polyphenole binden kann. Halte dich an die Packungsangabe.
Worauf du bei der Qualität achten solltest
- Standardisierter OPC-Gehalt (z. B. 95 %) mit klarer Angabe.
- Definierte Quelle (Traubenkern und/oder Pinienrinde) und Extraktverhältnis.
- Sinnvolle Kombination – etwa mit Vitamin C.
- Laborgeprüft & in Deutschland hergestellt.
Eine Auswahl findest du in der Kategorie OPC.
Sicherheitshinweis: OPC gilt als gut verträglich. Bei Einnahme blutverdünnender Medikamente, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Vorerkrankungen vorher ärztlich abklären. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist OPC?
OPC (oligomere Proanthocyanidine) sind sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide, die vor allem in Traubenkernen und Pinienrinde vorkommen.
Was ist die beste OPC-Quelle?
Sowohl Traubenkernextrakt als auch Pinienrindenextrakt sind OPC-reich. Wichtiger als die Quelle ist der standardisierte OPC-Gehalt (z. B. 95 %).
Warum wird OPC mit Vitamin C kombiniert?
Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und ergänzt den Pflanzenstoff sinnvoll. Die Aussage bezieht sich auf das Vitamin C.
Wann sollte man OPC einnehmen?
Häufig auf nüchternen Magen und nicht direkt mit Milch, da Milcheiweiß Polyphenole binden kann. Richte dich nach der Packungsangabe.
Ist OPC gut verträglich?
OPC gilt allgemein als gut verträglich. Bei Medikamenteneinnahme oder Vorerkrankungen ärztlich beraten lassen.
Weitere Ratgeber rund um Pflanzenstoffe findest du in unserem Ratgeber-Bereich.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.








