Vitamin E ist der bekannteste fettlösliche Zellschützer. Als Sammelbegriff steht es für eine Gruppe verwandter Verbindungen, die im Körper vor allem eine Aufgabe haben: die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dieser Ratgeber erklärt, was Vitamin E leistet, worin sich natürliche und synthetische Formen unterscheiden und wo es steckt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Es ist ein fettlösliches Antioxidans und schützt vor allem die Zellmembranen.
  • Die natürliche Form (RRR-alpha-Tocopherol) wird besser verwertet als die synthetische.
  • Vitamin E und Vitamin C arbeiten als Antioxidantien Hand in Hand.

Was Vitamin E leistet

Vitamin E ist der wichtigste fettlösliche Radikalfänger im Körper. Es schützt die fetthaltigen Bestandteile der Zellen – vor allem die Zellmembranen – vor der Oxidation durch freie Radikale. Die zugelassene Aussage lautet, dass Vitamin E dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Tocopherole und Tocotrienole

Hinter „Vitamin E“ stehen acht verwandte Verbindungen – vier Tocopherole und vier Tocotrienole. Am aktivsten und am besten untersucht ist das alpha-Tocopherol. Hochwertige Produkte weisen die enthaltene Form klar aus.

Natürlich oder synthetisch?

Form Merkmal
RRR-alpha-Tocopherol (natürlich) wird vom Körper besser aufgenommen und länger gehalten
all-rac- / dl-alpha-Tocopherol (synthetisch) preiswerter, aber geringere biologische Aktivität

Bedarf & Quellen

Der Schätzwert der DGE liegt bei etwa 12–15 mg pro Tag. Vitamin E steckt vor allem in pflanzlichen Ölen (Weizenkeim-, Sonnenblumenöl), in Nüssen (Mandeln, Haselnüsse) und in Samen. Da es fettlöslich ist, wird es zu einer fetthaltigen Mahlzeit am besten aufgenommen.

Das Team mit Vitamin C

Vitamin E und Vitamin C ergänzen sich: Vitamin C hilft, „verbrauchtes“ Vitamin E zu regenerieren. Mehr dazu im Ratgeber Vitamin C. Weitere Zellschützer behandeln die Ratgeber zu OPC und Astaxanthin.

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Häufige Fragen (FAQ)

Was macht Vitamin E im Körper?

Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans und trägt dazu bei, die Zellen – vor allem die Zellmembranen – vor oxidativem Stress zu schützen.

Natürliches oder synthetisches Vitamin E – was ist besser?

Die natürliche Form (RRR-alpha-Tocopherol) wird vom Körper besser aufgenommen und länger gehalten als die synthetische (all-rac-/dl-). Sie hat eine höhere biologische Aktivität.

Wie viel Vitamin E am Tag?

Der Schätzwert der DGE liegt bei etwa 12–15 mg pro Tag. Über pflanzliche Öle, Nüsse und Samen lässt sich der Bedarf meist gut decken.

Warum passen Vitamin E und Vitamin C zusammen?

Beide sind Antioxidantien. Vitamin C hilft, verbrauchtes Vitamin E zu regenerieren, sodass es seine schützende Funktion weiter erfüllen kann.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.

Scheunengut Redaktion